Freitag, 20. April 2007

Schneewächter

Schneefechter
Schneeverfechter
Schneewechte
Down Hill Pacht
Schacht Rinne

Sinne




Bild: Josef Schönleitner

Donnerstag, 12. April 2007

Der Dichter und das Model





Carla Bruni und ich
sind ein Paar
schon zum Kaffee
und jede Nacht...

...ich hab sie nie getroffen nein noch nie.





Text: Joerg Zemmler
http://www.zemmler.com/

Tha first poem of Ro and Do










Do: Hey sexy?

Ro: sex on] the beach
sex in] the elevator
sex under] the bridge
sex in] the fridge
sex on] the phone

Do: Sex with a bone

Ro: sex with u or alone


(Sex in the shower
> >> Hot or lauer

> > natural erotic power

> Licking tree
> Schick und wie

und wie)
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> >>

United Teardrops

Das Opfer
Das ich bringe
Ist das ich singe

Ein Liedchen
In meinem
Geiste
In meinem Köpfchen

Da sing ich mir eins
Und lache leise
In mich hinein
Ganz allein

In den leeren Raum
Ein Lied verhallt
In mir

In meinem Kopf
Ist es still
Nur ein Tropfen
Fällt vom Scheitel
Hinunter in meine Sohle hinein
Von ganz oben nach ganz unten

Fällt ein schwerer Tropfen
Und er fällt lange
Unendlich

In mir
Von Ferne steht er still
Tatsächlich fällt er stetig weiter
Und wird immer größer

Er sammelt sich

Grafik: Domique und elffriede - http://www.elffriede.com/

Die Last der langen Hälse


was würde konfusius dazu sagen?
Ein klassisches Beispiel der hiesigen Gesellschaftsstruktur. Die auf allen Vieren kriechend, den gesellschaftlichen Sockel darstellen, tragen ihr Antlitz immer noch aufrecht, sind aber nicht in der Lage sich vollends aufzurichten, da auf ihnen die Last der Lang-Hälse und Privilegien-Ritter sitzt.
LiπDo
Grafik: david kassl - http://www.sukisuki.at/

Donnerstag, 5. April 2007

Vegetarian Supper


Durch den umfassenden Arbeitsritus dieser Zeit, verlieren sich wohl ausgedachte, meditativ- begründete Riten des Alltags und der Saufritus erwürgt nur mehr den Frust in einem. Daß der Frust nach gewisser Zeit nur mehr nach dem Würger lechzt, ist wohl kein Wunder.

Der Arbeitsritus gehört durchsiebt mit unzähligen Riten, kleinen, detailiert ausgefeilten, feinen Gesten, um dann und wann einen großen Ritus dem Frust opfern zu können.

Die heiligen Zeiten sind schon Geschichte, leider.

Mittwoch, 4. April 2007

Lieber Doktor Drumfred!

Jetzt kennen wir uns schon so lange und nachdem eines Tages, als ich bei Ihrem ehemaligen Arbeitgeber anrief und Sie verlangte, mir entgegnet wurde, daß Sie die Branche gewechselt hätten, mir der Hörer auf die Zehen knallte, glaubte ich zuerst an einen Scherz.
Wir alle glaubten an einen Scherz. Wir machten uns also auf die Suche nach Ihnen, daß diese Suche am Ende über ein Jahr dauern würde, daß hätte niemand von uns für möglich gehalten. Alle neuen und neu eröffneten Musikbranchenregister wurden durchforstet, aber monatelang kein Ergebnis. Nun stellt sich heraus, daß mich Ihr ehemaliger Kollege nicht aus Konkurrenzdenken heraus angelogen, sondern, daß er tatsächlich die Wahrheit gesagt hat, und daß Sie nun ein Kommisär sind. Ich gratuliere Ihnen und verbeuge mich tief vor Ihnen. Solch eine Rochade, nämlich die Fronten auf so spielerische Art und Weise zu wechseln, dazu sind wohl nur Sie im Stande...ich wünsche Ihnen auf der anderen Seite der Macht(nämlich der Mächtigen) alles nur erdenkenswert Gute und daß Ihnen all Ihre Träume und Wünsche in Erfüllung gehen. Mir wird diese Macht jenseits meiner Vorstellungskraft wohl für immer verwehrt sein. Ich kann nur für mich und meine Kompagnions sprechen, wir und die Branche vermisst Sie und ich kann Ihnen versichern es wird so manchen geben, der sein Drumset zertrümmern und darauf bestehen wird, sie als Sachverständiger zur Seite gestellt zu bekommen.

Mit Hochachtung
D.L.B.